Ostsee-Kreuzfahrt mit Costa Pacifica

Unterwegs zu den faszinierenden Städten der Ostsee an Bord der Costa Pacifica im August 2018.

Start- und Zielhafen dieser 11-tägigen Kreuzfahrt ist Kiel.

Es gibt mehrere Möglichkeiten der Anreise nach Kiel. Ich habe mich für die Bahnfahrt entschieden und um das Schiff sicher zu erreichen, eine Übernachtung im Kiel gebucht.

So blieb am Tag der Einschiffung auch noch etwas Zeit, um die schöne Hafenstadt Kiel zu besichtigen. Ein besonders lohnendes Ziel in Kiel ist der älteste botanische Garten Deutschlands, der durch enorme Artenvielfalt und seine Größe besticht.

Im botanischen Garten in Kiel

Die Einschiffung in Kiel ist bestens organisiert und die Kreuzfahrt auf der Costa Pacifica kann beginnen.

Das Schiff macht einen top gepflegten Eindruck, die Kabinen sind sehr schön, geräumig und in einem einwandfreien Zustand. Schon auf den ersten Blick erkennt man, dass keine Kosten und Mühen gescheut wurden, um das Schiff zu renovieren und zu modernisieren. 

Sofort nach dem Betreten des Schiffes kann der Urlaub beginnen. Verschiedene Bars und Restaurants stehen zur Verfügung. Einige Restaurants bzw. Bereiche davon stehen nur gegen Aufpreis zur Verfügung oder sind den Diamant-Costa-Club-Mitgliedern vorbehalten.

Der 1. Reisetag ist ein Seetag und eignet sich wunderbar um das Schiff kennenzulernen.

Auf den oberen Decks stehen ausreichend Liegen zur Verfügung. Zwei Pools (einer davon ist reserviert für Erwachsene), eine Wasserrutsche und ein umfangreiches Unterhaltungsangebot lassen keine Langeweile aufkommen.

Der 1. Hafen auf unserer Kreuzfahrt ist Stockholm.

Unterwegs in Stockholm

Zahlreiche Ausflüge können an Bord oder auch vorab gebucht werden. Vom Halbtagesausflug bis zum mehrstündigen Ausflug ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Eine Besichtigung auf eigene Faust ist unproblematisch. Es empfiehlt sich eine Tageskarte für die öffentlichen Verkehrsmittel für 9,- € zu kaufen, mit der die meisten öffentlichen Verkehrsmittel genutzt werden können. Auch einige Fähren sind im Preis inkludiert. Eine Besichtigung der Altstadt „Gamla Stan“ sollte man nicht versäumen.

Am 3. Tag erreicht die Costa Pacifica die finnische Hauptstadt Helsinki. Ein Highlight dort ist das Vasa-Museum. Selbstverständlich wird dieses im Rahmen eines kostenpflichtigen Ausflugs besichtigt. Helsinki bietet sich aber auch an, um auf eigene Faust erkundet zu werden. Ein Tages-Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel beinhaltet auch eine Fahrt auf die Insel Suomenlinna, die als UNESCO Weltkulturerbestätte mit ihrer Verteidigungsanlage sicher einen Besuch wert ist. Die Linienschiffe fahren in regelmäßigen Abständen direkt am Marktplatz von Helsinki ab. Diese Fahrt ist im Tagesticket enthalten. Alte Befestigungsanlagen, schöne Cafés und ein kleiner „Badestrand“ laden zum Verweilen ein.

Auf der Insel Suomenlinna

Nach dem Aufenthalt in Helsinki steht als nächster Hafen St. Petersburg auf dem Fahrplan. Die Costa Pacifica liegt dort 2 Tage vor Anker. Genügend Zeit, die Stadt und ihre unzähligen Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Aber machen Sie sich auch auf viele Besucher gefasst.

Die Eremitage und der Winterpalast in St. Petersburg

Wichtig: Wer St. Petersburg auf eigene Faust erkunden möchte, benötigt ein kostenpflichtiges und vorab besorgtes Visum. Da dies mit einem gewissen Aufwand und zusätzlichen Kosten verbunden ist, sollten Sie sich für einen vorab gebuchten Ausflug entscheiden. Alle Sehenswürdigkeiten aufzuzählen ist beinahe unmöglich. Aber ein Besuch der Eremitage, des Katharinenpalastes, des Bernsteinzimmers, der Isaak-Kathedrale – um nur die wichtigsten Top-Attraktionen zu nennen – sollte auf keinen Fall auf ihrem Programm fehlen.

Wer abends nochmals vom Schiff möchte braucht auf jeden Fall ein Visum oder muss an einem organisierten Ausflug teilnehmen. Die Verbindung vom Hafen in die Stadt ist nur mit dem Taxi möglich.

Nach den interessanten und beeindruckenden Tagen in St. Petersburg geht die Fahrt weiter in die baltischen Staaten. Bei unserer Reise stand als nächster Hafen Tallin auf dem Programm. Eine sehenswerte, von einer mittelalterlichen Stadtmauer fast vollständig umgebene Altstadt, kann bequem zu Fuß und auf eigene Faust erkundet werden. Einige Wehrtürme und Teile der Stadtmauer können sogar gegen Gebühr  betreten werden. Alle Sehenswürdigkeiten können gut zu Fuß erreicht werden.

Tallin – Blick auf die Stadtmauer mit ihren vielen Türmen

Nach Tallin wird von der Costa Pacifica das schöne Städtchen Visby auf der schwedischen Insel Gotland angelaufen. Auch hier beeindrucken die vielen kleinen Gässchen, die schönen alten Häuser und eine Stadtmauer, welche die komplette Altstadt umschließt. Innerhalb der Altstadt sind der botanische Garten und die Kathedrale sehenswert.

Visby auf der Insel Gotland

Weiter geht die Kreuzfahrt nach Klaipeda. Natürlich bietet sich hier ein Ausflug auf die Kurische Nehrung oder ins nahegelegene Palanga an. Endlose Strände auf der Kurischen Nehrung erlauben einige schöne Stunden am Strand. Palanga ist bekannt wegen des Bernsteins und des Bernsteinmuseums. Klaipeda selbst ist meines Erachtens nicht ganz so spektakulär.

Nach einem weiteren Seetag legt die Costa Pacifica in Warnemünde an. Hier werden verschiedene Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung angeboten. Ich finde es aber eher fraglich, ob es sinnvoll ist einen Ausflug nach Hamburg oder Berlin von Warnemünde aus zu unternehmen, da diese Städte nur mit einem langen Transfer zu erreichen sind. Sinnvoller ist es bestimmt mit der S-Bahn, welche nur wenige Meter vom Cruise-Terminal entfernt abfährt, nach Rostock zu fahren oder ins nahegelegene Bad Doberan zu fahren und eine Fahrt mit der Molli-Bahn zu unternehmen. Je nach Witterung bietet sich zum Abschluss der Kreuzfahrt auch ein entspannter Badetag an den schönen Stränden in Warnemünde an, welche bequem zu Fuß oder mit einem Mietfahrrad erreicht werden können.

Die Ausschiffung in Kiel am 11. Tag beginnt bereits ab ca. 8.15 Uhr und bildet den Abschluss einer wunderschönen, interessanten und abwechslungsreichen Kreuzfahrt durch die Ostsee.

Noch einige Bemerkungen zur Verpflegung:

Man merkt, dass es sich um eine italienische Reederei handelt. Leckere Pastagerichte sind bei jedem Menü zu finden.

Je nach gebuchtem Tarif kann die Tischzeit bereits bei der Buchung bestimmt werden. In den günstigeren Flex-Tarifen wird die Tischzeit von der Reederei festgelegt und kann nach Verfügbarkeit an Bord geändert werden.

Eine glutenfreie Verpflegung ist beinahe problemlos möglich. Im Hauptrestaurant sind beim Frühstück separate Tische ausgewiesen, an denen nur spezielle Diäten serviert werden. Selbstverständlich können Begleitpersonen dort auch Platz nehmen. Dadurch funktioniert der Service in dieser Hinsicht problemlos. Für das Mittag- und Abendessen gibt es eine spezielle glutenfreie-Speisekarte.

Eine sorgenfreie und abwechslungsreiche glutenfreie Verpflegung ist aber nur im Hauptrestaurant möglich und garantiert. Im Buffetrestaurant kann dies nicht gewährleistet werden.

Noch mehr Bilder zu dieser Kreuzfahrt sind auf unserem Flickr-Auftritt zu finden.

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